BIOGRAFIE - Carola Günther Altistin / Mezzosopran

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BIOGRAFIE

Über mich
Kindheit
 
Schon als Kind wurde ich musikalisch gefördert. Meine Musiklehrerin empfahl mich an eine Schule mit dem Sitz des Zentralen Pionier- und FDJ-Chores der Stadt Magdeburg und ich bestand den Eignungstest. Mit 11 Jahren bekam ich endlich Klavierunterricht und mit 12 Jahren Gesangsunterricht. Ich hatte tolle Lehrer, die mich darin bestärkten, meinen Weg zu gehen und Musik zu meinem Beruf zu machen. Bald war für mich klar, dass ich später etwas mit Musik machen möchte.
 
Meine Familie und das Leben unterstützten mich tatkräftig bei meinen Vorhaben und heute bin ich freischaffende Konzertsängerin.

Kirchen und Konzertsäle sind zu meiner zweiten Heimat geworden. Wenn Menschen aus dem Publikum nach dem Konzert zu mir kommen und mir erzählen, dass sie den Komponisten XYZ eigentlich gar nicht mögen, aber zu Tränen gerührt waren, dann weiss ich, dass ich genau am richtigen Platz bin.

Studium

Meine Gesangslehrerin ermutigte mich, mich jedes Jahr an der Hochschule für Musik Leipzig vorzustellen und so begann ich nach dem Abitur ein Gesangsstudium. Nach dem Diplom legte ich das Konzertexamen ab und ein Stipendium der Citibank ermöglichte mir ein Proffessional Studies Programm an der berühmten „Juilliard School“ in New York zu absolvieren.
1998 New York Foto by Nick Granito
Gesangswettbewerbe

In dieser Zeit gab es viele Gesangswettbewerbe, durch die ich motiviert war mein Repertoire zu erweitern.

Bedeutende Wettbewerbspreise zwischen 1992 u. 1998 waren unter anderem der
1. Preis beim Citibank Wettbewerb in Leipzig 1994
1. Preis beim Wagnerwettbewerb in Magdeburg 1994
2. Preis beim "Oratorio Society Competition of New York" 1998
Baerenreiterpreis beim XI. Internationalen "Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb" in Leipzig, Juli 98.
Außerdem erreichte ich als einzige Sängerin unter allen Musikern die Endrunde beim "Young Concert Artist" Wettbewerb in Leipzig 1998 und erhielt dafür ebenfalls einen Baerenreiter-Sonderpreis.

Theater

Nach meinem Studium arbeitete ich einige Jahre als Opernsängerin an verschiedenen Theatern, darunter Theater Aachen, Theater Hagen, Theater Görlitz und Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Während dieser Zeit hatte ich das Glück, viele wichtige Fachpartien als lyrischer Mezzo singen zu können.
Am Theater Aachen sang ich einen legänderen Cherubino auf dem Schachbrett ganz ohne Requisiten. Ein sehr spannendes Unterfangen. Am Theater Hagen lernte ich ein funktionierendes traditionelles Ensemble mit alten Hasen kennen, von denen ich viel lernen konnte. Es war ein schöne Zeit, intensiv und dichtgepackt mit vielen Vorstellungen.

Konzert

Mit der Geburt meines Sohnes kehrte ich dem Theater den Rücken zu und begann meine Karierre als Konzertsängerin. Die finanzielle Sicherheit dafür gab mir lange eine 50%-Stelle als Chorsängerin im WDR-Runfunk-Chor in Köln. Für mich ging damit ein Traum in Erfüllung. Es hat mich schon immer zur sacralen Musik gezogen und nun konnte ich es umsetzen. Seitdem fühle ich mich ganz zuhause im Konzertfach. Inzwischen singe ich auch Projekte beim MDR-Chor in Leipzig. Viele Kollegen kenne ich noch aus meiner Studienzeit in Leipzig und den Anfängen meiner Berufsausübung. Ich bin sehr gerne in Leipzig und fühle mich dem Chor sehr verbunden. Das ist ein schöner Ausgleich zu meinen Solo-Konzerten.

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